Viel Diskussionsstoff auf dem Dialogforum 2018

März 2018 | Zum fünften Mal traf sich die Gütegemeinschaft Trockenbau e.V. zum Dialogforum. Dieses Mal auf Einladung der Hilti Deutschland AG in der neuen Akademie des Unternehmens am Standort Kaufering. Zu Gast waren Trockenbau-Fachunternehmen und Mitglieder der Gütegemeinschaft.

Dialogforum 2018

Inhaltlich ging es zunächst um das druckfrische Merkblatt 04 „Umgang mit Abweichungen von Verwendbarkeitsnachweisen im Trockenbau“, das Dipl.-Ing. (FH) MEng Katrin Groß von der Versuchsanstalt für Holz- und Trockenbau in Darmstadt vorstellte. Ein Thema, welches sowohl die Fachunternehmen als auch die Hersteller von Bauprodukten immer wieder vor Unsicherheiten bei der Ausführung von Bauleistungen stellt. Entsprechend lebhaft war die Diskussion im Anschluss.

Das Thema „Brandschutz im Trockenbau“ beleuchtete Uli Hones, Segmentleiter Trockenbau bei Hilti Deutschland AG. Hones fragte die Runde, wer weiterführende Leistungen wie Abschottung von Leitungen ausführt und war erstaunt darüber, dass so wenige Fachunternehmen diese Leistungen trotz der vorhandenen Kompetenz ausführen. Die Gründe, so die Fachunternehmen, lägen auch im Wettbewerb begründet. Die Ausführung dieser Leistungen sei in der Regel nicht an eine weitere Qualifikation oder Zertifizierung gekoppelt, entsprechend breit sei also das Feld der Anbieter.

Es gab nicht nur etwas zu diskutieren, sondern auch viel zu sehen. Der Gastgeber führte die Teilnehmer/Fachunternehmer anschließend durch seine Produktionshallen, wo Antriebe für Elektrowerkzeuge sowie Bohrer hergestellt werden. Analog zur Errichtung von Trockenbau-Konstruktionen werden die Bohrer in einer Vielzahl aneinander gereihter Einzelschritte mit speziellen Werkzeugen und technisch geschulten Mitarbeitern gefertigt. Klar ist: Bereits mit dem Werkzeug beginnt die Qualität auf der Baustelle.

Nach der Werksführung stellte Dr. Alexander Breusch, Gebietsleiter Bayern bei Hilti Deutschland AG, softwaregestützte Betriebsmittelverwaltung vor. Auch hier konnten die Teilnehmer Fragen stellen und Wünsche zur Software äußern.

Die Informationen des Tages ließ man beim gemeinsamen Abendessen noch einmal Revue passieren. Im direkten Dialog wurden zahlreiche Punkte noch einmal aufgegriffen und in lockerer Atmosphäre besprochen.



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